Prolog
Im Jahr 2055 beginnt Adrian Dister seiner Enkelin Sonja das Geheimnis seines Lebens zu erzählen. Der alte Mann möchte, dass seine Enkelin, die Schriftstellerin ist, einen Roman darüber schreibt.

1. Kapitel
Flashback ins Jahr 2004. Adrian bringt gerade seinen kleinen Sohn Eric in den Kindergarten. Als er zu seinem Auto zurückkehrt, wartet dort eine mysteriöse Botschaft auf einem Zettel auf ihn. Adrian solle sich zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Ort einfinden. Zunächst tut Adrian die Botschaft jedoch als Scherz ab und fährt in seine Kommunikationsagentur. Dort muss er sich mit seinem Freund und Partner Carsten Querer allerlei Problemen stellen, das größte davon – den Mitarbeitern der Agentur fällt buchstäblich die Decke auf den Kopf. Ihre Unterkunft ist kaum mehr zu ertragen. Einer Eingebung folgend, beschließt Adrian, der Botschaft auf dem Zettel doch nachzugehen.

2. Kapitel
Bei der Adresse angekommen, findet Adrian ein baufälliges Haus vor und einen Immobilienmakler namens Mayoo vor, der ihm im Auftrag eines unerkannt bleibenden Klienten das Haus samt Grundstück schenken möchte. Adrian kommt ins Grübeln, seine Neugier ist geweckt. Zum einen böte das Haus genug Platz für seine Agentur und seine Mitarbeiter, zum anderen befindet sich im Keller eine verschlossene Tür, die nur der Besitzer öffnen darf. Adrian fragt Carsten um seine Meinung.

3. Kapitel
Adrian und Carsten beraten sich. Carsten ist zwar skeptisch, doch er findet, dass Adrian das Angebot annehmen sollte. Adrian folgt seiner Empfehlung. Er ruft Mayoo an und gibt ihm seine Zusage. Adrian und Mayoo treffen sich daraufhin noch am späten Abend am Haus und Adrian erhält den Schlüssel. Nachdem sich Mayoo verabschiedet hat, bleibt Adrian alleine zurück und beschließt, die bisher verschlossene Tür im Keller zu öffnen.

Andres Turet, ein pensionierter Professor für Kommunikationswissenschaft, spaziert die Straße vor dem Haus entlang. Adrian kommt gerade wieder aus dem Haus heraus und wirkt benommen. So, als wäre er nicht ganz bei sich. Er versucht, für sich zu verstehen, was im Keller mit ihm passiert ist. Andres ist besorgt um den fremden Mann und lädt ihn in eine nahe Kneipe ein. Dort lernen sie sich näher kennen und beschließen, in Kontakt zu bleiben.

4. Kapitel
Carsten und Adrian beginnen nun mit den Renovierungsarbeiten am Haus. Alle Teammitglieder helfen mit. Zwischendurch seilen sich Carsten und Adrian ab und Adrian erzählt von seinem Erlebnis im Keller. Er kann es einfach nicht länger für sich behalten. Carsten geht, von Neugier aber auch Skepsis gepackt als Nächstes rein. Er erlebt etwas Außergewöhnliches, für das er keine rationale Erklärung findet. Vor Adrian streitet er allerdings ab, dass der Keller irgendetwas Besonderes an sich hat. Verstört fährt er nach Hause zu seiner Familie.

Adrian bekommt einen Termin bei der Stadt Wobershafen um ein neues Tourismus-Marketing Konzept vorzustellen. Nun ist er auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Idee, aber er kommt nicht
weiter. Schließlich sucht er den Keller auf und erhält die Lösung. Mit seinem Sohn macht er schließlich einen Ausflug nach Wobershafen und erhält den Auftrag mit einem genialen Konzept: Den Wobershafener Sieben.  Als Adrian am Abend Emily davon erzählt, setzen bei dieser die Wehen ein und Sofia wird kurz darauf im Krankenhaus geboren.

5. Kapitel
Andres Turet trifft Adrian in der Krankenhaus-Cafeteria. die beiden unterhalten sich. Andres entschuldigt sich aufrichtig, das er sich nicht gemeldet hat und verspricht, dass sie sich bald wiedersehen. Verborgen vor Adrian enthüllt Andres Turet allerdings, das er einen Plan für seine Störfeldtheorie hat und den richtigen Partner dazu gefunden hat.

Selina Wyer eine Redakteurin bei Press’n’ Connection bekommt eine hitzige Unterhaltung zwischen Adrian und Carsten mit in dem Adrian versucht Carsten von der „Besonderheit“ des Kellers zu überzeugen. Wann immer er ein Problem habe, oder nicht weiterkomme, würde er in den Keller hinabgehen und dort passiere irgendetwas mit ihm, dass er die Aufgaben oder Herausforderungen in seiner kreativen Arbeit besser lösen könne. Carsten findet, dass das alles eine Spinnerei sei. Selina kann von ihrem Kollegen Jörg Zeitlin mehr herausquetschen, der die Unterhaltung direkt belauscht hat und wartet daraufhin nicht lange, sie kommt mit einem Anwenderbericht nicht weiter und steht unter enormen Druck. Sie geht in den Keller, dort erwartet sie ein kreativer Höhenflug und eine Flughafen-Wartehalle die sie inspiriert. Doch als Selina den Keller wieder verlässt, ist alles weg. Perplex geht sie wieder in den Keller. Nur dort kann sie ihr Problem offenbar lösen. Sie setzt sich mit ihrem Laptop in den Keller und erledigt dort ihre Aufgabe.

6. Kapitel
Carsten entscheidet sich noch einmal, in den Keller zu gehen und Adrians Theorie zu überprüfen. Dort macht er eine Erkenntnis, die alles verändern wird, woran er bisher glaubte. Ein paar Wochen später beginnt Carsten mit seiner kleinen Gruppe der Press’n’Connection, das erste Stockwerk in der Magirusstraße 33 zu beziehen, während Adrian mit seiner Mannschaft den nun ausgebauten Dachboden über ihnen in Beschlag nimmt. Abends in geselliger Runde plaudert Selina ihre Erfahrung mit dem Keller aus. Die Kollegen versuchen noch in der Nacht, von der Neugier gepackt, zusammen die Tür zu öffnen, doch es funktioniert nicht, und die Angst ist zu groß.

7. Kapitel
Die Mitarbeiter konfrontieren Adrian und Carsten mit der geschlossenen Tür im Keller und dem, was sie gehört haben. Nun muss Adrian sein Geheimnis offen legen. Bevor er eine Entscheidung trifft, sucht er Andres Rat.

Adrian und Andres treffen sich am Abend in der roten Flora. Adrian erzählt Andres alles über den Keller und das er diesen nun mit seinem Team teilen muss. Andres rät genau dies zu tun und offenbart Adrian zum ersten mal seine Störfeldtheorie. Andres ist aufgeregt. Er möchte den Keller sehen. Dort angekommen, hat Andres eine sehr merkwürdige Erfahrung, die er jedoch vor Adrian geheim hält. Trotzdem machen die beiden einen wichtigen und nächsten Schritt und Adrian trifft eine Enstcheidung.

8. Kapitel

Adrian hat über Andres Rat und seine Ideen nachgedacht. Er weiht nun sein Team ein und beschließt den Keller in ihre Arbeit zu integrieren. Carsten findet das nach wie vor keine gute Idee. Er steht dem Keller skeptisch gegenüber. Doch Adrian ist der Überzeugung, das jeder seine eigenen Erfahrungen dort machen müsse und wem der Keller ebenso helfe wie ihm und Selina, dann müssen sie ihn nutzen. Zähneknirschend stimmt Carsten zu und das Team blickt der Kellernutzung voller Vorfreude entgegen. Während Adrian beginnt Andres Störfeldtheorie zu erkunden.

Tanja Flink, die Grafikerin des Hauses verzweifelt an der Gestaltung einer Website für die Rooftop GmbH. Sie geht mit ihrem Problem in den Keller und macht dort eine ganze eigene Erfahrung.

9. Kapitel

Das Team ist vollständig in das Haus in der Magirusstraße eingezogen, unterschätzt jedoch den Einfluss des Kellers. Es wird ziemlich chaotisch. Über die Vergangenheit von Andres Turet wird mehr bekannt: Er war Teil einer Pro-Kommunistischen Studentenbewegung in Budapest/Ungarn und verfasste für die Regierung Propaganda. Durch den Einfluss eines Hörspiels wird der Grundstein für seine spätere Störfeldtheorie gelegt.

10. Kapitel

Zeitsprung ins Jahr 2005. Adrian ist stark beeinflusst von Andres Störfeldtheorien. Die Communication:Agentur und die Press’n’Connection sind um fünf weitere Mitarbeiter gewachsen. Andres unterstützt die Agentur finanziell, um zusammen mit Adrian an den Störfeld-Anwendungen zu arbeiten. Für beide ist es ein Forschungsprojekt. Carsten will Andres unterdessen nun endlich kennenlernen, um zu erfahren, woher die Investitionen kommen. Doch das stellt sich als schwieriger heraus, als gedacht. Michaela hat währenddessen genug vom Keller. Die Leute verlieren ständig die Nerven und wollen Stundenpläne, es gibt ein großes Durcheinander, weil alle ständig in den Keller wollen und die Kollegen verbringen unglaublich viel Zeit dort unten. Michaela geht nun zum ersten Mal hinein und kann nicht verstehen, was das besondere an ihm ist. Denn für sie ist der Keller verblüffenderweise nichts weiter als ein geordnetes Archiv. Am Ende des Tages spricht sie mit Adrian darüber, der nachdenklich zurückbleibt.

11. Kapitel

Wir befinden uns im Jahr 2006 und es herrscht pure Anarchie. Die Mitarbeiter bringen Freunde und Familie mit, die Probleme haben und in den Keller wollen. Michaela verliert die Nerven, denn keiner kümmert sich mehr um das operative Tagesgeschäft. Deshalb konfisziert sie die Kellerschlüssel. Carsten versucht daraufhin, die Kollegen wieder in eine geordnete Spur zu bringen. Derweil trifft sich Adrian mit Andres, der Ulm für einige Tage verlassen will.

12. Kapitel

Adrian kehrt aus Frankreich zurück und wird von Emily mit seiner langen Abwesenheit konfrontiert. Er glaubt eigentlich, nur drei Tage weggewesen zu sein – aber tatsächlich war er eine ganze Woche mit Andres unterwegs. Diesen will Emily nun endlich persönlich kennenlernen, ebenso wie Carsten. Adrian – immernoch verwirrt über die Reise nach Frankfreich – arrangiert daraufhin ein Treffen, bei dem Emily und Carsten zum ersten Mal Andres leibhaftig gegenüberstehen.

13. Kapitel

Zurück in die Zukunft – wir schreiben das Jahr 2055. Sonja unterbricht Adrians Erzählung energisch und behauptet, diese würde so nicht stimmen. Sie wirft ihrem Großvater vor, dass er immer nur in seiner eignen Welt gelebt habe und selbst jetzt nicht sehe, was er eigentlich direkt vor Augen hat. Adrian kann das alles nicht verstehen und weigert sich, den Erklärungsversuchen seiner Enkelin zuzuhören. Er fährt fort und erzählt, was er gemeinsam mit Andres im Keller erlebt hat – ein Geheimnis wird gelüftet …

14. Kapitel

Zeitsprung ins Jahr 2014. Der Relaunch der ProzessPiraten steht vor der Türe. Kurz bevor es losgeht, lässt Adrian die letzten Jahre Revue passieren. Seit dem Start der neuen Agentureinheit im Jahr 2009 konzentrieren sich Adrian und Andres darauf, komplexe Marketinginfrastrukturen effizient zu orchestrieren und neue Geschäftsmodelle für ihre Kunden zu entwickeln. Doch dabei war EDRE auf der Strecke geblieben ­– und somit der Zeitpunkt für einen Umbruch gekommen. Um das neue „Gestörte Marketing“ gezielt voranzutreiben, zieht auch Andres in die Magirusstraße 33 ein.

15. Kapitel

Isamu plant, die Nacht heimlich im Keller des Agenturhauses zu verbringen, um endlich die neue Website der ProzessPiraten entwickeln zu können. Doch dazu kommt es nicht. Da sie etwas vergessen hat, kehrt Michaela gegen 23 Uhr in die Agentur zurück und merkt sofort, dass etwas nicht stimmt. Im gesamten Haus macht sich ein beißender Geruch breit, der seinen Ursprung im Keller zu haben scheint. Als sie Isamu dort findet, ist er schon nicht mehr ansprechbar. Michaela schafft es gerade noch, den Notruf zu alarmieren bevor auch ihr schwarz vor Augen wird.

16. Kapitel

Während die Feuerwehr das Agenturhaus evakuiert, erhält Carsten endlich die logische Erklärung für die Geschehnisse im Keller. Sofort konfrontiert er Andres vor versammelter Mannschaft mit der gefährlichen Wahrheit, woraufhin sich dieser aus der Agentur zurückzieht. Auch Adrian wühlen die Neuigkeiten auf – nach einigen Wochen finden er und Carsten aber vorerst wieder zur Ruhe.

17. Kapitel

Zeitsprung ins Jahr 2055: Das Geheimnis der Geschichte um Adrian, Andres, Carsten und das Haus in der Magirusstraße 33 wird gelüftet. Sonja versucht, die scheinbar konfuse Gedankenwelt ihres Großvaters wieder zurechtzurücken. Nach einem Ausflug in die Gegenwart wird allmählich klar, was die Protagonisten in Wahrheit miteinander verbindet.

18. Kapitel

Mit der Erzählung von Adrians Flucht aus der Klinik versucht Sonja ihrem Großvater klar zu machen, wie schlimm seine Krankheit ist – doch wahrhaben möchte dieser das nicht. Es wird allmählich klar, in welchem Verhältnis Adrian, Andres und Sonja tatsächlich zueinander stehen.